Über Verena

Hallo und Namasté!

Schön, dass du da bist. Ich bin Verena. Ich bin Doktorandin in der Medizinanthropologie,  Redaktionsleiterin der Zeitschrift Ayurveda Journal, Ayurveda Coach und Yogalehrerin und lebe und forsche in Sri Lanka. In meiner Arbeit verbinde ich die alte Weisheit des traditionellen Ayurveda gepaart mit jahrelangem Selbststudium und -erfahrung sowie Praktiken des Yoga, um Menschen auf ihrem Weg zu einem gesunden und erfüllten Leben zu unterstützen. Durch Weiterbildungen und Hospitanzen in Deutschland, Indien und Sri Lanka habe ich tiefe Einblicke in Theorie und Praxis der ayurvedischen Medizin gewinnen können. Doch der Ayurveda ist mehr als nur eine Medizinform, die es zu studieren gilt. 

Es ist das „Wissen vom Leben“ und reicht viel tiefer, als wir es uns überhaupt vorstellen können. Der Schlüssel zum Verständnis liegt für mich nicht nur im Studium der alten Schriften, sondern vor allem in der täglichen Selbsterfahrung, praktischen Umsetzung und aufmerksamen Beobachtung unserer Selbst. Denn das uralte Wissen und die Weisheit des Ayurveda steckt in jedem von uns und wartet darauf, entdeckt und gelebt zu werden. Leben wir im Einklang mit unserer Natur, dann können die Energien in uns frei fließen, Dysbalancen verhindert oder gelindert werden und wir fühlen uns lebendig, kraftvoll und glücklich. Ich sehe es als meine Aufgabe, dich auf deinem Weg zu inspirieren und zu begleiten. Also lass uns gemeinsam beginnen!

Mein Weg zum Ayurveda

Mit Naturheilkunde und gesunder Ernährung aufgewachsen lernte ich schon früh die Vorteile eines gesunden Lebensstils kennen. Während meines Studiums in Mainz entdeckte ich meine Liebe zum Kochen und arbeitete von 2011 bis 2016 in der Food-Branche. Dabei habe ich viele inspirierende Einblicke in Verlage und Versuchsküchen von Food-Magazinen, in die Sternegastronomie, die Arbeit in Kochschulen und bei vielen namhaften Köchen erhalten dürfen. 

Ich machte mich selbstständig, kochte, fotografierte und schrieb – doch die große innere Zufriedenheit blieb immer aus, obwohl      äußerlich alles bestens lief. Während ich also weiterhin komplizierte und optisch anspruchsvolle Gerichte kreiierte, versuchte ich zu ignorieren, dass es eigentlich ganz andere Dinge waren, die mir und anderen gut taten und mich nährten. Durch meine Yogapraxis, lernte ich dann irgendwann die ganzheitliche Medizinform Ayurveda kennen. Ich war wie gebannt. Der Ayurveda lieferte mir all die Antworten auf den scheinbar so komplizierten und undurchsichtig wirkenden Zusammenhang zwischen Gesundheit und Ernährung. Das erste Mal in meinem Leben verstand ich, was es überhaupt heißt, sich vollkommen genährt, geerdet und zufrieden zu fühlen. 

Seit dieser ersten Berührung mit dem Ayurveda hat sich viel verändert. Die alles einnehmende Sehnsucht nach Erfüllung, Sinn, Tiefe und Integrität haben schließlich dazu geführt, dass ich den Entschluss getroffen habe, Ayurveda, Yoga und Naturheilkunde zum Mittelpunkt meines Lebens und meiner Arbeit zu machen.

Meine Vita

  • Aktuell: Redaktionsleitung der Zeitschrift Ayurveda Journal
  • Aktuell: Promotion in der Medizinanthropologie an der Universität Heidelberg, Stipendium der Graduiertenakademie
    2-jährige Forschung in Sri Lanka über die Wirksamkeit des Ayurveda im Umgang mit modernen Krankheiten wie CKDu, Begleitung von Ayurveda Ärzten, die Ayurveda im Rahmen von guruparamparā und vanśa paramparā gelernt haben, als auch vaidyas, die institutionalisierte Formen des Ayurveda praktizieren
  • Weiterbildung in ayurvedischer Medizin am Universitätsklinikum der Gujarat Ayurved University in Jamnagar, Indien
  • Master of Arts Kulturwissenschaft und Ethnologie an der Universität Koblenz mit Auszeichnung
  • Zertifizierte Hatha-Yogalehrerin
  • Hospitanzen und Weiterbildungen in der Ayurveda-Medizin in Deutschland, Indien und Sri Lanka
  • Tätigkeit in einer Food-Agentur als PR-Beraterin und Texterin
  • Mehrjährige Tätigkeit in der Sternegastronomie und Foodbranche

Arbeit & Forschung

Ich lebe in Sri Lanka, um im Rahmen meiner Promotion in der Medizinanthropologie meine Forschung durchzuführen. Hierfür begleite ich ayurvedische Ärzte für zwei Jahre in ihrem Arbeitsalltag in ihrem Umgang mit der lokal sehr verbreiteten Krankheit CKDu. Fokus der Arbeit ist es zu untersuchen, wie traditioneller Ayurveda mit den Krankheiten der Moderne umgeht unter dem Aspekt der Wirksamkeit.

Wirksamkeit verstehe ich in der Arbeit nicht als universelles Konzept, das in einer singulären Perspektive von Gesundheit und Krankheit verankert ist, sondern als etwas, was fluide ist. Dementsprechend untersuche ich die Wirksamkeit des Ayurveda emisch in ihrem eigenen kulturellen und historischen Kontext. Ich vergleiche, was das Verständnis von Wirksamkeit in den Texten, unter Vaidyas (College-Vaidyas und paramparik), den Patienten, deren Familien, des Ethnologen, unter den Gesundheitsbehörden ist und was die jeweiligen Kriterien sind, diese zu messen.

Ich hoffe aufzeigen zu können, dass traditionelle Heilformen nicht einfach nur „kulturelles Erbe“, sondern immer noch nützlich, wirksam und lebendig sind und das es problematisch ist, die Wirksamkeit einer Medizinform mit den Kriterien einer anderen zu messen, wenn sich das Theorien und Praktiken, Philosophie, Kosmologie und das Körperverständnis fundamental unterscheiden.

Wenn ich nicht unterwegs auf den Spuren der ayurvedischen Tradition bin, berate und begleite ich Menschen auf ihrem Weg zu einem gesunden und erfüllten Leben und arbeite als Redaktionsleiterin für das Ayurveda Journal.

Mögen Ayurveda und Yoga auch dich unterstützen, ein Leben voller innerer Freiheit, Gesundheit und Verbundenheit zu führen!

Alles Liebe
Verena